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Sindia Boldt Mentorship

Stand 27.02.2018

1. HAUTTÖNE VERBESSERN

• Aufnahme

1. Gleichmässiges, weiches, diffuses Licht suchen.

2. Natürliche und helle Reflektoren suchen (Wände, helle Wege)

3. Farblich reflektiertes Licht wie vom Rasen oder farbliche Wände meiden.

4. Seitenlicht sehr bewusst einsetzen: Die Schatten, die sich im Gesicht bilden, sollen so ruhig wie möglich fallen und keine Flecken im Gesicht verursachen. 

5. Konstante Lichtbedingungen bevorzugen und suchen. (Bei einer Reportage ist das fast unmöglich, jedoch für Gruppenfotos und Couple Portrait sehr wichtig)

6. Bei der Beratung / beim Vorgespräch immer das BP darüber informieren, dass drei Sachen für schöne Fotos wichtig sind: Licht, Licht Licht! Dabei musst du sehr souverän und sicher beraten, damit das BP nicht zu viel eigene Ideen einbringt und dich womöglich "überredet". Gib viele und gute Bespiele, wo das Licht der Schlüssel für schöne Aufnahme war. 

7. Wenn möglich, immer den Ort scouten um schon ein Plan zu haben, wo der Shoot stattfinden soll. Erst Location planen und festlegen, dann die Routine des Shoots starten. Nimm dir kurz vor dem Shoot eine Minute um zu erkennen wie die Sonne und Wolken an dem Tag am Himmel sind.

a. Hebe eine Hand und drehe dich 360 Grad und erkenne wie sich die Qualität des fallenden Lichts auf der Haut verändert um den besten Winkel für das Paar zu finden. Den Test kannst du natürlich auch mit der Braut machen und ihr erklären, du suchst das beste Licht. Das wird sie bestimmt geniessen und erkennen, sie hat ein Profi vor sich, der weiss, was er tut.

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Das beste Licht jagen

Auf Englisch heisst es so schön: Light makes or breaks a photograph. Links war die Braut im harten seitlichen Licht (sie sieht wie eine Hexe aus!), rechts ist sie im diffusem Licht offenem Schatten und sie strahlt und sieht 10 Jahre jünger aus.

b. Erkenne ob sich Lichttemperaturen mischen, damit du durch viel Bewegung des Sujets nicht im jeden Bild verschiedene Hauttöne erreichst. Das wird eine konstante Bildbearbeitung / homogenes Endergebnis fast unmöglich machen. Lichttemperturen können sich nicht nur indoor wegen dem künstlichem Licht mischen. Auch indoor, wenn zwei gegenüberliegende Fenster vorhanden sind, werden die Lichtquellen verscheiden Temperaturen aufweisen. Eine Davon wird kälter, die andere wärmer sein. 

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Lichttemperatur

Gleiches Fenster, verschiedenes Licht. Links kalt, rechts warm. Der Unterschied lag daran, dass im linken Bild die Sonne nördlich vom Fenster war, rechts östlich. Die Lichttemperatur lässt das Kleid blau vs. gelb aussehen. Die Haut wirkt rosiger links, mehr orange rechts. Es wurden gleiche Presets benutzt ohne den Weissabgleich zu ändern.

NOTA BENE Wenn sich verschiedene Lichttemperaturen nicht vermeiden lassen, gruppiere ähnliche Aufnahmen in der Galerie, somit wirkt sie aufgeräumt und chronologisch und ästhetisch nachvollziehbar. 

c. Erkenne den Hintergrund und identifiziere bunte oder auffallend helle / dunkle Objekte im Hintergrund, die störend wirken könnten. 

8. Weniger ist mehr. Lieber eine (max 2) gute Location mit schmeichelnde farbliche Umgebung und Kostante Lichtbedingungen, als drei thematisch, farblich und lichtmässig verschiedene Location. Das spart Zeit und vereinfacht die Routine. Hinzu muss sich das Paar bei jedem Wechsel der Location neu einstellen und sich in der Posing-Rolle einarbeiten.

9. Das Wohlfühl-Element kannst du trotz dieser Einschränkungen durch eine sehr positive Ansprache, ständiges Lächeln und Lob dem Paar anbieten. Auch der Ton soll immer sehr begeistert sein, somit werden sich deine Paare sicher fühlen, dass du das beste für sie ausgesucht und entschieden hast. Erkläre deine Vorgehensweise vorher, damit das Paar erkennt, du hast für jede Aktion einen guten Grund.

Beispiel Ansprache: "Diese Ecke ist perfekt! Die Textur ist sehr fotogen und die Farben werden Haut und Augen strahlen lassen. Das werden wunderschöne Aufnahmen! Ich freue mich jetzt schon! Lasst uns loslegen!"

10. Hab eine klare Routine in Kopf, wenn du mit dem Posing startest.

A. Licht erkennen und Hand-Test-Licht durchführen.

B. Hintergrund, störende Objekte, Farbflecken und Farbgebung erkennen.

C. Paar platzieren und dann loslegen. Siehe weiter Punkt 3 Ablauf & Regie.

NOTIZ: Dieses Thema ist viel leichter online zu besprechen, also denke ich, sollten wir diese dann vertiefen.

• Bildbearbeitung

1. Erkenne welche Farben, der Hauttyp enthält und in welcher "Mischung". 

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Farben, die in der Haut vorkommen: Rot, Orange, Gelb, Braun, Pink (reduziert auf die Primär: Rot und Gelb!) Mit Rot und Gelb musst du lernen, die Bearbeitung zu meistern. 

Bei den folgenden Presets wurden lediglich die Farben Gelb, Orange und Rot leicht verändert damit man verschiedene Tönungen der Haut erreicht. Die Unterschiede sind sehr fein, denn die Haut soll nicht zu weit von ihrem ursprünglichen Ton bearbeitet werden. Hinzu wurde nur dieser Parameter verändert, sonst käme man durch die vielen weitern Veränderungen im Bild durcheinander. Wir wollen erst deine Lieblingsfarbe für die Haut entschlüsseln.

! Sehr wichtig ! Die Haut braucht Textur und Struktur um natürlich zu wirken. Dafür muss sie perfekt belichtet sein. Überbelichtung erzeugt Verlust von Stktur; Unterbelichtung eine Farbverschiebung, die dann die Bearbeitung erschwert und das Gesamtbild kompromittiert. (Das letzte Bild wurde leicht unterbelichtet, da auf Grund von Überbelichtung out of cam, ihre Arme nicht genug Info enthielten).

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Preset 1

rötlicher Hautton

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Preset 3

rot-orange-gelb ausgeglichen

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Preset 1

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Preset 3

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Presets 1

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Preset 3

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Preset 1

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Preset 3

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Preset 2

gelblicher Hautton

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Preset 4

leicht warmer Hautton

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Preset 2

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Preset 4

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Preset 2

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Preset 4

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Preset 2

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Preset 4


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Sindia Presets

 

Bitte Links anklicken: Preset 1 Preset 2 Preset 3 Preset 4

 

 


2. HINTERGRUND UND KOMPOSITION

Einige Regeln:

• Je unruhiger der Hintergrund (Strukturen, Farben) desto weiter soll dieser vom Sujet sein und desto weiter die Blende.

• Wenn der Hintergrund vertikale oder horizontale Linien aufweist, müssen diese senkrecht bzw. parallel zum vorgestellten Horizont sein damit das Bild nicht den Eindruck erweckt, es würde kippen. 

• Bei hellem Himmel oder Sonnenuntergang mit viel Weite im Hintergrund, Blende kleiner machen, damit kein Clipping entsteht. Clipping ist oft als "Pastell" interpretiert, aber tatsächlich ein grober technischer Fehler.

• Hintergrund als Rahmen benutzen. Gilt auch für den Vordergrund!

• Platziere das Paar immer nach der goldenen Regel im Bild. Somit wird der Blick des Betrachters besser geführt.


3. KONSITENZ ERREICHEN

 

Die Konsistenz eines Fotografen bedeutet, eine durchgehende Bildsprache innerhalb des Portfolios, eine gleiche / ähnliche technischen Umsetzung, eine konsequente Bildbearbeitung und eine beständige online Präsenz & Branding. Diese müssen kongruent sein, damit man einen Wiedererkennungswert erreicht und somit ein Brand definiert. 

• Portfolio

Das Portfolio muss Kohärenz zwischen den verschiedenen Projekten und Galerien aufweisen. Auch Bilder innerhalb einer Galerie müssen kohärent sein. 

Die Kohärenz innerhalb der Galerie erreicht man durch:

Konstante Lichtbedingungen.

Auch wenn andersartige Lichtbedingungen innerhalb eines Projektes stattfinden, sollen diesen Aufnahmen nicht mit ins Portfolio zu oft und viel übernommen werden! Ein Fotograf sollte sein Lieblingslicht festlegen: Seitliches Licht, Fensterlicht, Abendlicht, Gegenlicht, diffuses Licht, Blitzlicht, hartes frontales Licht etc. Dieses "Lieblingslicht" muss man meistern können und immer wieder umsetzen und in jedem Projekt, jede Veröffentlichung etc. zeigen. DAS ist ein wichtiger Teil der eigenen künstlerischen Unterschrift.

Beispiele:

Diffuses weiches Licht, bevorzugt indoor - Elizabeth Messina.

Bildschirmfoto 2017-10-26 um 22.17.32.png

Gegenlicht, abends, outdoor - Jose Villa 

Bildschirmfoto 2017-10-26 um 22.17.09.png

• Aufnahme

Technische Umsetzung

Die technische Umsetzung kann sehr gut eine Signatur festlegen. Favorisierte Einstellungen und das Reduzieren des Mediums auf das Nötigste sind die wichtigste Werkzeuge.

Beispiel:

- Wenige, in ähnlichen Situationen zu benutzende Blenden bevorzugen. Paar: f2 Gruppenfotos: f2-4 Landschaften oder Ähnliches f2.8

- Sich auf max drei Linsen (fester Brennweite) festlegen. Sich oft ändernde Längen, beeinflussen sehr stark den Ton und die Perspektive in einer Galerie. Die Linsen immer nach gleichen Regel anwenden: Portrait 50mm; Grosse Gruppen oder Kirchenaufnahmen 24mm oder 35mm, Nahaufnahmen im Reportagestil (Gäste): 85mm Nicht eine gleiche, sich unveränderliche Szene (Portrait besonders oder Details) mit verschiednen Linsen fotografieren.

Führung und Beobachtung des Sujets

Lege dir einige Regiemethoden fest, um Paare zu führen (s. Punkt 4)

Es stimmt zwar, dass jedes Paar anders ist, dennoch gibt es eine gewissen Körpersprache der Verliebten. Die Paare möchten auch oft, das bekommen, was man auf der Website gesehen hat. So gesehen, ist es sinnvoll gleiche Methoden anzuwenden. Somit werden die Emotionen und die Intimität ähnlich ausfallen und man wird erkennen, was man ungefähr zu erwarten hat, wenn man dich beauftragt. 

! Hierzu aber Vorsicht, dass sehr starre Posings sich nicht stumpf wiederholen, sondern dass eher die Paare gleiche Aufgaben erhalten und sie dann auf natürlicher Weise umsetzen. !

Entscheide dich, wie du gerne eine Hochzeit betrachtest und wie du sie wiedergeben möchtest. Welche Emotionen sind für dich die ausdrucksstarken (und auch sehr photogen) sind, die du wiederholt in den Galerien zeigen möchtest. Führe den Betrachter auf gleicher Weise in die Geschichte herein. Es ist deine Sprache und du sollst ihr immer wieder treu bleiben.

Beispiele:

Location vom weiten - Stück für Stück den Betrachter im Raum und Zeit einführen - die Details und Atmosphäre dokumentieren - am ähnlichen Wendepunkt die Personen (sehe sie als Hauptdarsteller) in die Galerie erscheinen lassen - die Geschichte weiterhin auf ähnlicher Weise erzählen und zwischen wichtigen Punkte des Tages und besonders wenn sich die Location wechseln, einen kleinen Intermezzo in 2-3 Bilder dazwischen packen, damit der Betrachter die Änderungen nachvollziehen kann. Auch zwischen sehr emotionalen Momenten würde ich einige Aufnahmen einfügen, damit man einen Respiro hat und weiterhin "bereit" ist für die nächste Etappe des Tages. Die Analogie zur eine Oper mit Prelude, Akt, Pause, Intermezzo, Finale ist sehr sinnvoll um eine Hochzeit narrativ so packend und nachvollziehbar zu gestalten.

Beispiel:

Manche Fotografen konzentrieren sich auf Albernheiten, ander auf Tränen, andere auf Humor. Es ist gut für das Paar alle aufzunehmen, aber für das Portfolio sollte eine gewisse Priorität  festgelegt werden. Somit hat der Besuch auf deiner Website eine gewisse Wirkung auf den Betrachter und diese Emotion, soll der Auslöser sein, für die baldige/sofortige Kontaktaufnahmen. Drei würd eich erneut den Wunschkunden im Hinterkopf haben. Du wirst - besonders beim Betrachten von andren verschiedenen Fotografen erkennen, dass verschiedene Gesellschaften, anders Feier und auch Gefühle zeigen! Achte darauf, dass auf Bauernhochzeiten anders Emotionen zu Ausdruck gebracht werden als eine elegante Hochzeit. Zeige das, womit sich den Wunschkunde eher identifiziert. 

Finde heraus, welche Komposition von Details, dein Stärken unterstreicht und fotografiere Details nach dem gleichem Rezept: Gleiche Lichtbedingungen, ähnliche Nähe zum Objekt, ähnliche Perspektive.

Beispiel:

Wenn dein Lieblingslicht Tageslicht ist, suche das Fensterlicht in Räumen und auch in Festsälen und versuche künstliches Licht zu vermeiden oder sogar es auszuschalten, solange, du dein Details fotografierst. Bilder, die nicht anders zustande kommen können, sollte weniger im Portfolio übernommen werden.


4. PAARFÜHRUNG, REGIE, POSING

Einige wichtigen Ratschläge zur Körpersprache, die man verinnerlichen sollte und ständig im Hinterkopf hat:

Die Körpersprache und Mimik spielen eine unglaubliche Rolle. Wenn diese nicht authentisch sind, ist die beste Pose steril und unglaubwürdig.

Deswegen einige Grundregeln ganz am Anfang:

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1. Verschiedene Studien zeigen, dass Menschen, wenn sie sich füreinander interessieren, werden die Fussspitzen zueinander gerichtet sein. Im sitzen, die Knie. Die Füsse/ Knie sollten also weniger in statischen Posen zur Kamera gerichtet sein.


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2. Ein Paar, was sich begehrt, wird die Hüften/Becken berühren. Je mehr Raum zwischen den Körpern entsteht, desto weniger wird Nähe und Intimität im Bild suggeriert. 


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3. Hände verraten mehr als wird denken. Ob die Hände offen und entspannt oder als Faust sind während einer Umarmung, macht das einen riesigen Unterschied! Wenn Hände begehren, streicheln, beschützen, umarmen etc. sind sie immer geöffnet um den taktilen Sinn zu nutzen. 


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4. Schulter dürfen nicht hängen. Hängende Schultern sind ein Zeichen dafür, dass man müde oder unmotiviert ist. Die Braut ganz rechts stand immer krumm. Ich habe sie gebeten, das Rückgrat gerade zu halten und die Schulter etwas nach hinten zu ziehen. Die Korrektur darf aber nicht zu offensichtlich sein, sonst wirk das ganze overposed.


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5. Arme müssen immer eine leichte und natürliche Beugung haben. Steife Arme sehen nicht nur dicker aus, sondern sind ein Zeichen von Verspannung. Bei Frauen auch eine leichte Distanz zu Oberkörper behalten, damit der Oberarm noch schlanker wird. Bei Frauen, die eine richtige Problemzone damit haben, Hand des Bräutigams zum Kaschieren benutzen und sonst das Bild so komponieren, so dass der Arm länglich ein wenig abgeschnitten ist.


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6.

Gewicht sollte am besten auf einem Bein verlagert werden, damit die Stellung nicht angespannt wirkt. Das ist besonders bei Männer oft hilfreich.

 
Hände2.jpg

7.

Wenn Hände sehr angespannt aussehen, sollten sie eine Aufgabe haben: Kleidung, Schmuck, Blumen spüren, in die Hosentasche stecken, sie aufeinander legen, mit den Haaren spielen etc. 


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8. Frontale Posen wo Oberkörper und Schulter genau zur Kamera gerichtet sind, sind zu vermeiden. Sie haben einen starken Passfotocharakter und es war mal in Mode diese kühleren Posen durchzuführen. Wenn, dann sehr gezielt einsetzen. Sollte der Oberkörper frontal fotografiert werden, dann lieber den Kopf seitlich richten.


Auf diese Details besonders achten und sein Augen schulen, indem man viele Liebesszenen in Filmen sich ansieht und die Körpersprache genau analysiert. 


Ich teile meine POSEN in 4 Kategorien ein:

1. Interaktion & Bewegung

Ziel dieser Posen ist, das Paar nicht statisch einzufangen sondern natürlich, entspannt und ehrlich. Dabei sollen auf jeden Fall die Grundbedingungen wie Raum, Zeit, Wetter und Ähnliches berücksichtigt werden und sogar als Requisite in Betracht gezogen werden. Es geht weniger um die Ästhetik, sondern um eine menschliche und alltägliche Komponente. 

A. Spazieren gehen (Zeitaufwand ca. 8-10 Minuten)

  • Das Paar bitten, Hand in Hand bis zu einem festgelegten Punkt langsam zu laufen.
  • Beim gewünschten Punkt die Ansage geben über die Schulter (beide nach innen) zu dir zu schauen und dann anhalten.
  • Nun muss sich das Paar näher kommen. Gleichzeitig näherst du dich. 
  • Ansage: "Bitte umarmt euch mit einer Hand"
  • Ansage: "Richtet eure Gesichter zueinander."
  • Ansage: "Zeigt mir ein Eskimokuss"
  • Ansage: "Bräutigam versteckt leicht die Nase in die Haare der Braut."
  • Ansage: "Braut guckt bitte zu mir. Nun Blick nach unten richten." (Dabei drehe dich um das Paar für mehr Vielfältigkeit als Endergebnis - nie länger als 10 Sekunden unbewegt bleiben und aus dem gleichen Blickwinkel fotografieren. Gute Fotografen bleiben immer )
  • Und nun umgekehrt: "Braut richtet ihr Blick nach hinten, Bräutigam sieht in die Kamera."
  • Das Zurück-Spazieren nun in Bewegung fotografieren.
  • NOTA BENE 1: Dieser Bewegungsablauf kann immer variieren. Ich passe den auch immer an das Paar an. Manche Blicke oder Kleinigkeiten ergeben sich einfach und ich ermutige das Paar auch da zu machen, w as sich natürlich anfühlt (küssen, Krawatte oder Haare richten, Kuss auf der Stirn, etc.)
  • NOTA BENE 2: Innerhalb des Bewegungsablaufs auch die Details miteinbeziehen und darauf fokussieren, damit die Bilder in einem späteren Blogbeitrag oder Album gut kombinierbar sind. (Haarsträhne, Hände, Ringe, Blumen etc.)
  • NOTA BENE 3: Darauf bestehen, dass das Paar sich unterhält. Es macht die Arbeit etwas schwieriger da man Schlusslaute nicht fotografieren sollte, doch eine Dialog löst öfter auch Lachen oder Lächeln aus und wenn man das Paar bittet, ein ruhiges Tempo zu halten, kann man genau diese Zwischenmomente erwischen. Dabei gilt: Übung macht den Meister und der Meister soll nicht wie wild 11 Frames / Sek fotografieren sondern genau dann abdrücken, wann es sich auch wirklich lohnt. Um diese Momente besser zu erahnen und vorauszusagen, sollte eine nicht zu lange Brennweite benutzt werden um die Nähe zum Paar zu behalten und deren Dialog begleiten zu können - so kann man die eigene Reaktionen besser mit der Interaktion koordinieren. 

B. Die feindliche Landschaft (Zeitaufwand ca. 5-8 Minuten)

Das ist einer meiner Lieblingsspiele und ich garantiere eine 100%iges authentisches Ergebnis ;) Das Paar muss ganz am Anfang aufgeklärt werden, dass man sich im Rahmen dieses Spieles nicht zu ernst nehmen darf und dass sie einem vertrauen müssen. 

Ablauf: Das Paar muss sich vorstellen, auf einer ganz feindlichen Landschaft unterwegs zu sein (Dschungellandschaft mit gefährlichen Tieren, nach einem Erdbeben unterwegs auf einer Strasse voller Schutt und Glasscherben etc.) Dabei gilt, die Beiden sind genauso hübsch wie jetzt angezogen und der Bräutigam führt die Braut so, dass er sie auf alle Gefahren aufmerksam macht. Er nimmt sie also an der Hand und geht vor. Dabei soll er immer wieder zurückblicken, kurze Pausen machen und sie fragen: "Alles gut? Geht es?" Sie soll die in die Rolle einspringen und immer antworten. Dass soll einige Male umgesetzt werden. Danach werden die Rollen getauscht (die Braut führt.) Das Ende des Spieles ist: "Wir haben es geschafft" und man küsst / umarmt sich leidenschaftlich / sinnlich und froh darüber, die Hürden überstanden zu haben. Hier darauf bestehen, dass die Frau sich so richtig hingibt - drücke das genauso aus!

NOTA BENE: Das Spiel muss von verschiedenen Blickwinkel oft begleitet werden oder man muss ab und zu den Blumenstrauss wegnehmen, damit die Bewegungen ausgeführt werden können. Das ist völlig normal und gehört dazu. 


2. Sinnlichkeit & Nähe

Wenn die körperliche Nähe und die Attraktion zwischen einer Frau und einem Mann nicht portraitiert werden, ist Romantik und Emotion im Rahmen einer Hochzeit sehr schwer zu wiederzugeben. Wenn diese zwei fehlen, wird die Galerie oft steril und kalt wirken. Ein Paar, was nur lacht und in Bewegung ist, kann theoretisch auch ein befreundetes Paar sein. Die körperliche Nähe und eine fast schon leichte Erregung sind die Anzeichen dafür, dass wir es mit einem Paar zu tun haben, was sich begehrt. 

Hierfür gibt es zwei Wege:

A.) Die Nähe entsteht durch eine Bewegung heraus. (Zeitaufwand ca. 3-5 Minuten)

Eine Bewegung, die Leidenschaft stimuliert, ist das Spazierengehen indem man dem Bräutigam vorher die geheime Anweisung gibt, die Braut plötzlich mit einer Umarmung, ein Geheimnis ins Ohr und einen Kuss zu überraschen.

Das Schöne bei diesem Bewegungsablauf ist, dass jedes Paar es anders umsetzen wird und jedes mal ergeben sich weitere schöne Situationen daraus. Das Paar wieder ermutigen und zum Schluss sie in dieser engen Pose zusammen fotografieren, da sie jetzt sehr genuin ist und natürlich entstanden ist.

B.) Man gibt eine Pose vor, die das Brautpaar zwingt sehr nah zu sein, gibt einige leichte Aufgaben und führt immer wieder leichte Korrekturen durch - hier ganz genau Hände beobachten, dass sie nicht kumpelhalft wirken, sondern leidenschaftlich und begehrend. (Zeitaufwand: pro Pose ca. 3 Minuten)

• Pose Hand in Hand und zueinander gedreht. Dabei folgende Dialoge stimulieren:

  • Denkt an dem Moment, als der Heiratsantrag gestellt wurde.
  • Denkt daran, wie es sein wird, wenn 40 Jahre seit diesem Tag vergangen sind.
  • Sagt zueinander, was ihr an dem anderen liebt.
  • Ich zähle bis drei und ihr sagt gleichzeitig, wo ihr euch zum ersten mal geküsst habt

• Pose Bräutigam umarmt Braut von hintern:

  • Bräutigam sagt der Braut, was ihm an ihren Kleid besonders gefällt.
  • Bräutigam sagt der Braut, warum er auf sie stolz ist.
  • Bräutigam flüstert in ihrem Ohr, welches Körperteil er an ihr am meisten liebt und warum. 

• Pose Stirn an Stirn / Eskimokuss (zueinander gedreht im stehen oder sitzen)

  • Augen können zu sein und derjenige, der am schlechtesten singt, soll einen Song summen und der ander soll erraten, welcher das ist.
  • Ich zähle bis drei: Auf drei atmet ihr tief ein und wieder aus.
  • Braut sagt mir, welcher Gestand, den der Bräutigam besitzt nicht ausstehen kann und umgekehrt.

Braut umarmt Bräutigam um den Hals oder ruht ein Arm auf seinem Arm (Hand leicht, locker und entspannt)

NOTA BENE: Aus dieser Pose kann man viel variieren: Ein Kuss auf der Wange, Braut lehn sich leicht an einem Arm des Bräutigams, etc. Dabei sich immer wieder um das Paar drehen und verschiedene Perspektiven einnehmen und mal den Bräutigam, mal die Braut im Fokus haben als würden sie sich gegenseitig als Requisite benutzen. Derjenige, der nicht im Fokus steht, soll nicht in die Kamera schauen. 

Nähe schaffen (Hüftbereich muss sich berühren) und folgende Aufgaben geben:

  • Aufgabe: Richte mit eine Hand sein Krawatte/Fliege.
  • Aufgabe: Spiele mit seinem Bart.
  • Aufgabe: Ziehe ihn leicht am Anzug zu dir und küsse ihn (Wange oder Mund.)
  • Braut küss Bräutigam und macht den Lippenstift weg.

3. Freundschaft & Humor

In diesem Fall geht es darum, dass Paar dazu zu bringen, sich gegenseitig zum lachen zu bringen. Das gehört zu jeder gesunden Beziehung dazu und darf nicht aus dem Couple Shoot fehlen. Ein Paar, was nur verträumt ist, wirkt irgendwann befremdlich.

Die Arbeitsweise eist wie bei Punkt 2. B - eine Anfangspose festlegen (gerne genau die gleichen), aber verschiedene Spiele nun anbieten.

• Ich sage ein Wort und ihr sagt gleichzeitig, was euch dazu als erstes in den Sinn kommt: Hochzeit, Kuss, Brautkleid, Fotograf, Schwiegermama etc.

• Bräutigam flüstere in ihrem Ohr in einer ganz sexyStimme ihr Lieblingsessen.

• Bräutigam tue der Braut das an, was sie gar nicht mag.

• Bräutigam stellt sich hinter der Braut und hält ihre Hände, führt sie wie eine Theaterpuppe, dabei lässt er sich eine lustige Stimme einfallen. 

• Bräutigam stellt sich vor, die Braut zum ersten Mal zu sehen und anfangen mit ihr zu flirten und sie anzumachen.

• Ich stelle eine Frage und jeder Antwortet so schnell er kann: Wer ist unordentlicher? Wer schläft länger? Wer kann nicht kochen? Wer kann besser parken?

• Beschreibt euch gegenseitig indem ihr 5 Begriffe benutzt.


4. Formelle Posen

Die Formals sind weniger kreativ, dennoch wichtig zu schaffen und besonders richtig umzusetzen. Solche Fotos, werden oft für Danksagungen oder zum Verschenken benutzt. 

Die Formelle Pose ist tatsächlich diejenige, mit welcher ich anfange. Es gibt dem Paar die Möglichkeit, sich mit der Kamera wohler zu fühlen. Sobald das passiert, komme ich dann auch näher. 

Hier achte ich auf folgende Regel:

a. Fußspitzen gucken zueinander, es sein denn ich entscheide mich für eine andere Pose.

b. Oberkörper sind sich nah genug.

c. Blumen und wichtige Accessoires sind richtig in Szene gesetzt.

d. Ich versuche die Location miteinzubeziehen, wo die Hochzeit stattfindet.

e. Erst wird eine Ganzkörper-Aufnahme aufgenommen, dann eine Halbnahaufnahme. 


5. SOCIAL MEDIA

  • Instagram

Begriffe und Werkzeuge der App:

Handle: ein handle ist der Name des User mit dem Symbol @ davor. Beispiel: @madalinasheldon  Je kürzer, desto besser!

Tag: ein Tag ist eine Raute, die beim anklicken auf alle Inhalte, die damit versehen wurden, zugreift. Beispiel: #wedding

Aufbau der App:

Die Home-Asicht zeigt in der oberen Leiste die aktuellsten Stories und unten zum Scrollen die Posts, der User, denen du folgst.

Die Such-Ansicht schlägt dir Inhalte vor, je nach deinen Interessen und Suchbegriffen. Beim Anklicken eines Inhalts wirst du genau zu dem Post geführt. Danach kannst du den User folgen, wenn du magst. Oben ist eine dünne Leiste wo man nach genauen Begriffen suchen kann. Hier darf man entscheiden, ob nach Top-Post, People, Tags oder Places gesucht werden soll. 

Die Ergebnisse werden in zwei Teile angezeigt: TOP und die weiteren in chronologischer Reihenfolge.

Die Post-Ansicht aktivierst du, indem du das Plus-Zeichen klickst. Hier wirst du eine Ansicht von deiner Galerie haben. Nach dem Auswählen, sollte der Anschnitt des Bildes gewählt werden. -> Ich empfehle, die Bilder nicht als quadratisch zu beschneiden, da oft dadurch die Aussagekraft und Qualität des Bildes leidet. Weitere Optionen: Videos, Videos als Boomerang, Collagen, mehrere Bilder die mit links-rechts Scrollen angesehen werden.

Die Status-Ansicht mit dem Herz zeigt an, wer, was geliket oder kommentiert hat.

Das Profil-Symbol ganz rechts führt dich zu deinem Account. Hier kannst du die Gesamtansicht haben, die Feed-Ansicht, Inhalte, wo du getagt wurdest und Inhalte, die du gespeichert hast (sinnvoll für User, denen du nicht folgen möchtest, aber die gewisse Inhalte gepostet haben, die du nicht vergessen möchtest!)

Anwendung

Beim Posten darauf achten, dass man seine besten Bilder zeigt. IG wird als Mini-Portfolio auf die Besucher wirken und es ist wichtig, diesen ersten Eindruck so gut wie möglich zu gestalten.

Ähnliches posten, um den Follower immer wieder den Grund zu geben, warum sie anfangs einen verfolgt haben. 

Eine Strategie für TAGS, HANDLES und PLACES haben! Durch die Tags braucht keine hohe Reichweite sondern eine relevante Reichweite!

Beispiel: NICHT #braut #augsburg SONDERN #brautaugsburg

- Durch die Tags die 1. Leistung, 2. das Bild und 3. die individuellen Eigenschaften und Region beschreiben. #hochzeitsfotografieaugsburg #augsburghochzeit #intimehochzeitaugsburg #augsburghochzeitsfotograf #natürlichebraut

- Durch die Tags den Wunschkunden ansprechen und sich von ihm finden lassen. #schlosshochzeitaugsburg #luxusbraut #jimmychoobraut

- Durch die Tags, die Besonderheiten hervorheben. #beautybysindiaboldt #sindiasweddings

! Überlege, welche Kundschaft du erreichen möchtest. Ist sie deutschsprachig? Oder spricht sie Englisch? Passe die Tags an !

- Die Bilder sollen deine Braut ansprechen und ihr das zeigen, was sie mag und womit sie sich in der Hochzeitsplanung beschäftigt: Schuhe, Kleid, Location, Blumen, Papeterie, Tische, Beauty etc.

- Gib Ratschläge oder Inspirationen indem du Marken, Location, Dienstleister taggst, die deiner Wunschkundschaft und dir gefallen. -> Hierzu musst du Dienstleister aus deiner Region auf IG suchen und den Kontakt entweder herstellen oder wenn du deren Produkte fotografierst hast, sie automatisch taggen. Gleiches Gilt für Location.

- Hast du etwas neues gebloggt? Verwende 2-3 Aufnahmen und poste sie in den ersten 2-3 Tagen und verlinke in deinem Profil zum neusten Blogpost. Auch hier, immer alle Beteiligten taggen und Location angeben.

- Am besten 2 mal am Tag posten! 

- Benutze die Stories um das zu zeigen, was deinem Kunden gefallen könnte und dich so beschreibt, dass du beim Kunden als 'der passende Dienstleister' ankommst. 

- Benutze die IG Stories die Poll Option, um herauszufinden, was die Follower mögen oder nicht. 

- Im Feed sollten deine Subjekte ungefähr gleichmäßig verteilt sein und alternieren: Braut nah, Location, Detail, Dronenbild, Paarfoto und dann weiter so. 

- Achte auf einen konsistenten farblichen Look! 

- Wenn du Anfragen generieren möchtest, unbedingt die E-Mailadresse angeben

- Immer geotaggen auch wenn du dich nicht an dem Ort befindest, um die Region anzusprechen! Der Inhalt soll natürlich passend gewählt sein. 

Zahlen & Fakten

- Ab 30 Tags wird IG diese nicht anzeigen.

- Wiederholende Tags in gleicher Reihenfolge werden nicht gerne von IG gesehen.

- Tags sind nicht sehr hübsch. Kommentiere sie also lieber und mache davor drei Reihen mit einem Punkt, somit sind sie nicht sichtbar.

- Erfolgt erzielt man indem man wöchentliche Hashtags mitmacht: #tbt (throughbackthurshday), #wendsdaywedding, #fridayintroductions 

- 12.6%mehr Engagement wenn man hashtags benutzt

- 36% mehr Engagement wenn man Bilder anstatt Videos postet

- 38% mehr Engagement wenn die Bilder ein Gesicht oder eine Person enthält

- 56% mehr Engagement wenn der Post ein Handle von einem anderen User enthält

- 79% mehr Engagement wenn du dein Post geotaggst (Location angibst). 

- Jedes Bild soll: Schön, relevant oder bedeutungsvoll sein! Alles andere ist Ballast und weist eher Follower ab.

- Kommentiere genuin auf andere Post. Damit kannst du bei anderen User positiv auffallen.

- Verfolge User, die zu deiner Marke passen!

- Lösche Bilder, die den Flow des Feeds unterbrechen.

- Benutze die Tags der Blogs, die du magst und wo sich deine Kundschaft befinden könnte. Beispiele: #stylemepretty #bridesstory #weddingchicks #junbugwedding #theknotweddings

  • Facebook
  • Pinterest

6. SEO

Bildbearbeitung / Export

Bilder sollen aus SEO Sicht exportiert werden und mit den Keywords benannt werden.

Auch aus SEO Sicht sollten Bilder nicht zu gross exportiert werden, damit die Seite nicht zu langsam wird,

Bilder bloggen / in der Website einbauen

- Bilder immer mit ALT Text versehen (Wordpress bietet Apps dafür, Squarespace hat dafür extra Masken, die man ausfüllt.)

- Es gibt Browser, die keine Bilder unterstützen oder Besucher, die das automatische Laden von Bildern (z.B. wegen den längeren Ladezeiten) deaktiviert haben. Robots von Suchmaschinen können mit Bildern nichts anfangen, können aber den Alt Text in ihre Datenbank aufnehmen. Ein sinnvoller Alt Text kann also die Plazierung in den Suchmaschinen positiv beeinflussen.

- Pinterest Button auf der Seite einbauen damit die Bilder gepinnt werden können.

Keywords, die Interessenten suchen, müssen besonders viel in den

a. Heading der Seite sein,

b. im Text und

c. als Alt Text den Bilder hinzugefügt werden

 

  • Keywords für die Leistung / Produkt / Region festlegen
    • Hochzeitsfotograf Region 1, Hochzeitsfotos Region 1, Region 1 Hochzeit etc.
    • Hochzeitsfotograf Region 2, Hochzeitsfotos Region 2, Region 2 Hochzeit etc.
    • Hochzeitsfotograf Region 3, Hochzeitsfotos Region 3, Region 3 Hochzeit etc.
    • Gehe hierzu auf meine Seite uns siehe, wie die Regionen, die ich ansprechen möchte, mit einer Landung Page verlinkt. Dies gilt für die englische und deutsche Version. 
  • Landing pages für jedes Keyword (Hochzeitsfotograf Region) erstellen und sie mit der Homepage verlinken! Das wird viel Arbeit machen, wird aber dem suchenden genau das rausgucken, was er sucht. Die Website kann alleine nicht alle diese Begriffe gleich wichtig enthalten und werden also von google nicht gleich gut erkannt und angezeigt.
    • ! Landing pages müssen internal Links beinhalten damit, die weitere Navigation vom Besucher stattfindet. Je länger sich Besucher auf der Seite aktiv befinden, desto besser stuft dich Google ein !

  • Website mit Unterseiten bei Google indexieren. Google muss zwischen dem neuen Content "crawlen" damit er das anerkennt und es auch berücksichtigt. Dafür braucht er zwischen 3 und 6 Monate.
  • Texte im Blog und in der About Seite immer mit Keywords versehen. 
  • Veröffentlichungen auf anderen Blogs sollen einen Backlink auf Diener Seite haben. Also sich gegenseitig verlinken. 
  • Das Eintragen auf große Blog wie Hochzeitswahn, ist aus SEO Sicht sinnvoll, weil die Blogs von Google als sehr vertrauenswürdig gesehen werden.
  • Die Navigation und Bewegung auf der Website immer wieder stimulieren:
    • Link zur Website in der Signatur bei der Mail-Korrespondenz
    • Links zur Website und Blog direkt von der Preisliste (am besten als passwortgeschützter Link)
    • Verlinkungen zum Blog auf jeder Seite auf der Website
    • EIN KLICK bis zum Kontaktformular egal auf jeder Seite man sich befindet.
    • Im Footer die Option, eine E-Mail zu verschicken. 
    • Im Blogpost sollen weitere Posts immer verlinkt sein. 
  • Weitere INFO und Verbesserungsvorschläge
    • Laut Crazy Egg wird weisser Raum um den Text um 20% die Aufmerksamkeit des Besuchers erhöhen. Es lässt die Seite offen, frisch und modern aussehen. (Die Seite hat jetzt ziemlich unruhige und alternierende Hintergründe.)
    • Die wichtigste Info soll über den Fold erscheinen. (Zur Zeit ist über den Fold nur das Logo und die Kategorien. Es sollte mehr Header 1 sein mit Keywords)
    • Die Google-Präsenz (Maps) aktualisieren. Jetzt figurierst du unter "Permanently closed" !
    • Alle Bilder, die gebloggt werden sollen deine Picture Credit beinhalten, damit diese bei Google Images angezeigt werden falls man dienen Namen sucht.
    • Laut SEPR Rank Checker wirst du
    • Keywords, die vom moz.com (gute Platform um keywords festzulegen) vorgeschlagen werden für die Suche nach "Hochzeitsfotograf München":
      • hochzeitsfotograf münchen empfehlung

        hochzeitsfotograf münchen günstig

        hochzeitsfotograf münchen preise

        hochzeitsfotograf münchen

        hochzeitsfotograf chiemsee

    • Bestes Keywords Mix: 

      • [city] [type of photography] photographers

      • [type of photography] photographers in [city, state abbr]

    • Beste Lokalisierung von Keywords:

      • Seitentitel

        Für den User, erscheinen diese im:

        • The Browser Tab
        • Search Engines Results Pages (SERPs)
        • Shared Links
      • Meta descriptions

        • Diese Info (snipet) gibt dem User auf Anhieb den Grund, dich anzuklicken oder nicht.

      • Headings (h1-h6)

      • Body text (ca. 300 Wörter pro Seite)

      • URLs

    • Die oberen Kategorien im Reiter sind oft mit dem Bild als Hintergrund nicht zu erkennen. Besonders für die Kontaktaufnahme ist das ungünstig. Siehe Beispiel unten.

  • Die Seite muss schnell sein, sonst wird die Bouncinrate sehr hoch sein. Eine 2-Sekunden Verspätung in load time kann bis zu einer 87% Bouncing rate verursachen. Zur Zeit sind die Ergebnisse nicht gut obwohl die Seite unter besten Internetbedingungen (Glasfaser) getestet wurde.
     

 

 

Bildschirmfoto 2017-11-20 um 12.18.02.png

WEITERE SCHRITTE

• Sobald die Landing pages fertig sind, müssen diese bei Google indexiert werden. Am besten du gehst bei Google Webmaster und führst Folgendes durch: Submit Sitemap. 

• Abwarten: 3-6 Monate dauert es, bis Google die Seiten als vertrausenwürdig betrachtet.


7. DOWNLOAD-BEREICH

Book_GettingReady.jpg

Getting Ready

Master the wedding day • Download hier

 

 

BuildingABrand_Book.jpg

Building a brand


Stack Update.jpg

Wedding Guide

Template • Download hier

Posing_Cover.jpg

Posing Guide

Master the wedding day • Download hier


pricingListTemplate.jpg

Pricing Guide

Template • Download hier

A4-paper-Overhead-view-mockup-vol-1_edited-1.jpg

Brautpaar Checkliste


8. INSPIRATION STIMULIEREN

• Wege und Tricks

1. Entdecke welche Stimmungen deine Inspiration stimulieren:

Tuscany_wedding_photographer_MadalinaSheldon.jpg

- Traurigkeit, Nostalgie, Fröhlichkeit, Glück, Neugier, Entspannung, Wut etc.

Beispiel: Ich habe entdeckt, dass mich negative Gefühle wie Trauer, Machtlosigkeit, Traurigkeit am besten inspirieren. Mir wird dann am meisten bewusst, was im Leben wichtig, wertvoll und schön ist. Als visueller Mensch, sind diese Gefühle direkt mit meinen Augen verbunden. Es mag sich komisch anhören, aber ich sehen Sachen anders. Ich besuche mir bekannte Orte und Plätze und erkenne eine neue Facette; gehe im Garten spazieren und finde eine andere schöne Seite. Wenn ich richtig Trauer und Traurigkeit empfinde, spielen die täglichen Sorgen und Kämpfe keine Rolle mehr, denn sie erscheinen so klein. Der Geist scheint bei mir in dem Moment befreit von dem Alltäglichen zu sein. 

Finde also heraus, wann das Alltägliche von einer Gewissen Schönheit und seelischen Stimmung (es kann auch eine Ästhetik des Hässlichen sein) eklipsiert - ausgeblendet wird.

2. Finde heraus, welche Aktivitäten dich kreativ stimulieren:

Winter_2017@MadalinaSheldon_03.jpg

- Kochen, Tanzen, neue Plätze entdecken, Kuscheln, etwas entwerfen oder basteln, Musik hören, nähen, ein Museum besuchen, ins Theater gehen etc.

Damit ist nicht gemeint, nach welcher dieser Aktivitäten du dich erfüllt fühlst, sondern welche dieser Aktivitäten neue Ideen bei dir in Gang setzt oder sogar erleuchtet. Ich würde nach Erlebnissen, die das mit dir machen, einige Notizen aufschreiben, denn gute Ideen verschwinden oft innerhalb von Stunden. Ich habe deswegen beim Lesen immer ein Notizbuch, denn oft löst ein Gedanke eine richtige Kettenreaktion aus und daraus habe ich eine neue Idee oder eine Erkenntnis und möchte es nicht verlieren.

• Aufgaben und Herausforderungen

Sich so oft es geht, Aufgaben aufstellen, wie "Projekt ROT". Mit der Kamera bewusst das Haus verlassen und die Sinne für das Thema ROT schärfen. Daraus kann sich ein richtig schönes Projekt entwickeln und auch wenn nicht, diese Aufgabe, hat die Sinne geschult. 

Weitere Themen: Hände, Blumen, Makro, Strukturen, Schatten. 

Sich öfter herausfordern (nicht bei bezahlten Projekten!), die gewünschte Serie, innerhalb von 10-20 Aufnahmen zu umzusetzen. Damit setzt man sich unter Druck und verlässt sich nicht so oft auf die Wiederholung der Aufnahme und auch nicht auf die Nachbearbeitung.

Beispiel: Einen Kuchen backen und eine Serie darüber in photogen aufzunehmen indem man nur 20 Bilder aufnimmt - perfekt belichtet und komponiert.

3. Stelle eine Playlist zusammen, die dich kreativ in Gang bringt und die oben genannte Stimmung auslöst. Ich höre sie IMMER im Büro, wenn ich schöpferisch arbeite. Aber auch wenn ich zu einer Hochzeit oder ein persönliches Gespräch hinfahre. Es ist wie eine Adrenalinspritze und es löst Ängste und Unsicherheiten auf.

Das ist meine Inspirations-Playlist: 

https://open.spotify.com/user/21f73n4fl4lvylyyfeqiumccy/playlist/5yAfKAtSWx6nc5jOVKZedQ


9. EIGENE SIGNATUR ENTWICKELN

Sich von anderen Fotografen abheben, bedeutet nicht besser als alle anderen zu sein. Jeder hat seine Stärken und sich abzuheben, bedeutet, diese zu kennen und sie Teil der Bildsprache und Brands zu machen.

Grundsätzlich gilt, dass aus Folgendes die Bildsprache entsteht:

  • Die Auffassung (illustrativ oder schöpferisch)
  • Medium (Kamera und Linse)
  • Favorisierte Einstellungen de Ausrüstung
  • Perspektive (Aufnahmeabstand und Aufnahmerichtung)
    • Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass eine konstante/ähnliche Perspektive auch einen konstanten Massstab und Proportionen wiedergibt. Wechselnde, experimentierende Perspektiven bringen Unruhe und vermitteln eine künstlerische Unsicherheit in einer Gesamtgalerie.
  • Einstellung zum Objet / Sujet (Distanz, Nähe, Neugier, Bewunderung etc.)
  • Die Art von vorwiegenden Aufnahmen (Übersichtsaufnahmen, Aufnahmen auf mittlere Entfernung und Nahaufnahme)
  • Die favorisierte Emotion und Stimmungen, die man zum Ausdruck bringt
  • Das favorisierte Licht
  • Die farbliche Wiedergabe (hier auch die Nachbearbeitung)
  • Umgang mit Symbolik der Fotografie (Körnung, Verwischung, SW, Tiefe)

Definiere alle diese Punkte erst für dich um zu verstehen, wie du arbeitest. Du wirst leichter erkennen, was du magst und was nicht. Danach solltest du - aber das können wir gerne gemeinsam festlegen und identifizieren - welche deine Stärken sind: Das, was du am besten kannst; das Mittel erkennen, womit du es meisterst, die Grenzen des Sehens zu überschreiten.

Beispiel:

Nehmen wir mich als Beispiel - hierzu kannst du gerne im Portfolio dann auch alles abgleichen und für eine gute Schulung der Augen, würde ich das bei mehreren Fotografen machen:

  • Auffassung schöpferisch
  • Medium (favorisiert Mediumfromat und Vollformat Kleinbild)
  • Offenblende, nie kleiner als 4
  • Perspektive etwas tiefer als Augenhöhe, wenig Frontal
  • Einstellung zum Sujet: Bewunderung, Neugier, Nähe
  • Vorwiegende Aufnahmen: Mittlere Distanz
  • Emotionen & Stimmung: Intimität, Ruhe, Glück, Ausgeglichenheit, Leichtigkeit.
  • Weiches Licht, helle Schatten
  • Farben: Ehrlich, sanft.
  • Symbolik: Verwischung für Dynamik und Bewegung, Körnung und SW für Zeitlosigkeit
  • Stärken und Leidenschaft:
    • Die verletzliche, weibliche Schönheit in Nahaufnahmen
    • Subtile Sinnlichkeit der Paare
    • Natürlichkeit der Hände
    • Details mit einer klaren Vorliebe für Blumen 
 

Künstler Signatur auf 2 EBENEN festlegen:

  1. Zwei-Drei Keywords - rundum sollen die Aufnahmen entstehen.
  2. Optisch / Ästhetisch - die Interpretation der Primärfarben festlegen; Favorisiertes Licht festlegen; Komposition meistern und DIE Aufnahmen schaffen, die Sindia ausmacht.

1. KEYWORDS SINDIA

Authentic + Love

    • true

    • tangible

    • honest

    • genuine

    • truthful

 

    • affection

    • appreciation

    • cherishing

    • adoring

    • devotion

    • amore

    • amour

    • treasure

 

Timeless + Beauty

    • everlasting

    • never-ending

    • undying

    • eternal

    • unfading

    • boundless

    • lasting

    • unending

 

    • allure

    • elegance

    • charm

    • grace

    • loveliness

    • style

    • glamour

    • charisma

  • Nimm dir die Zeit, dein Sujet lange genug zu betrachten und die oben genannten Eigenschaften zu erkennen und sie dann auf ähnlicher Weise - vom Projekt zu Projekt - festzuhalten. 
  • Erkenne ein Blickwinkel und eine Perspektive / Höhe, die du gut meisterst und mache diese zu deiner Unterschrift. 
  • Erkenne die Art von Emotionen, womit du dich am besten identifizierst und portraitiere sie auf ähnlicher Weise von Projekt zu Projekt. (Beispiel: Tränen, Innigkeit in SW)
  • Sammle deine Lieblingsaufnahmen in einer geheimen Pinwand auf Pinterest und lass uns zusammen erkennen, was sie gemeinsam haben (thematisch, inhaltlich, farblich und technisch)
  • Arbeite technisch so konsistent wie möglich um homogene Ergebnisse zu erzielen. (gute Belichtung, gleiche Blende, zur Lichtquelle nicht zu viele verschiedene Perspektiven einnehmen.)

10. BEARBEITUNG

Bearbeitungsvideo hier (Passwort: sindia)

VORHER

NACHHER


11. LITERATUR

  1. 1001 Ways to creativity, 2014 Arcturus
  2. Ignore everybody, Hugh MacLeod 2009
  3. Der inspirierende Augenblick, Chris Orwig 2010
  4. Wie Farben wirken, Eva Heller 2004
  5. Steal Like an Artist, Austin Kleon 2012
  6. Die Kunst eine kreatives Leben zu führen, Frank Berzbach 2013
  7. Do Design: Why Beauty Is Key to Everything, Alan Moore 2016
  8. Die hohe Schule der Fotografie, Feininger 1961
  9. Show Your Work!, Austin Kleon 2014